Auemeeris


Adventzeit   .........  schöne Zeit......

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Ja ist denn schon wieder Winterzeit ?

Winter...............

                                                                                                                     

 

Winters Ankunft

Im weißen Pelz der Winter
steht lange schon hinter der Tür.
Ei, guten Tag, Herr Winter!
Das ist nicht hübsch von dir.
Wir meinten, du wärst wer weiß wie weit;
da kommst du auf einmal hereingeschneit.
Nun, da du hier bist, da mag`s schon sein;
aber was bringst du uns Kinderlein?

“Was ich euch bringe, das sollt ihr wissen:
Fröhliche Weihnacht mit Äpfel und Nüssen
und Schneeballen,
wie sie fallen,
und im Jänner
auch Schneemänner.”


Volksgut

 

 

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Die drei Spatzen

 

In einem leeren Haselstrauch,
da sitzen drei Spatzen, Bauch an Bauch.

Der Erich rechts und links der Franz
und mittendrin der freche Hans.

Sie haben die Augen zu, ganz zu,
und obendrüber, da schneit es, hu!

Sie rücken zusammen dicht an dicht,
so warm wie der Hans hat´s niemand nicht.

Sie hör´n alle drei ihrer Herzlein Gepoch,
Und wenn sie nicht weg sind, so sitzen sie noch.  

                         

                                                                                                   

Christian Morgenstern

 

 

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Mag weder Herbst noch Winter  

  

 

 

 

Ich bin ein Mensch, der Wärme liebt,
mag weder Herbst noch Winter,
bin keiner, der den Schnee gern schiebt,                    
vielleicht erfreut das Kinder.                                        

Natürlich bringt der Herbst den Wein,
mit Riesling und Burgunder,
doch brauch` ich Sommersonnenschein,
des Sommers Blumenwunder.

Das Herbstlaub kann schön farbig sein,
doch bald schon ist’s so rostig,
und schließlich zieht der Winter ein,
dann wird es richtig frostig.

Und krallt der Winter sich hier fest,
verfluch’ ich kalte Füße,
die Nase läuft, gibt mir den Rest,
wie ich im Winter büße!

Der Winter ist mir eine Qual,
da friert`s mich an den Pfoten,
ich zähle schon der Tage Zahl
bis zu den Frühlingsboten.                                         

                                                                                                                        

 


Alfons Pillach

 

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Wir wünschen Euch allen einen schönen 1 . Advent

 

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..In Memory  ....geliebte Fee  . . . du warst ein wundervolles Ferkel und mein Superlustiges Model.

 


 

 

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Dein Adventskalender

 

Ich gebe dir gerne einen Kalender,
einen Kalender zum ersten Advent.
In dem, versteckt hinter kleinen Türchen,
etwas ist, was jeder Mensch braucht und kennt.
Im 1. wäre hinter dem Türchen Verständnis,
hinterm 2. Türchen ist Fantasie,
hinterm 3. Humor,
und dann kommt im 4. eine Portion Euphorie.
Hinterm 5. Türchen findest du Hoffnung,
hinter dem 6. eine Menge Zeit.
Und öffnest du dann das 7. Türchen,
entdeckst du dahinter Geborgenheit.
Im 8. Türchen sind Spaß und Freude,
im 9., da ist die Zuversicht,
hinterm 10. verborgen sind Kraft und Stärke,
im 11. ist Glück und im 12. ist Licht.
Hinterm 13. Türchen, da ist der Glaube,
im 14. findest du Menschlichkeit,
im 15. Trost und am 16. Frieden,
hinterm 17. Türchen die Zweisamkeit.
im 18. findest du gute Gedanken,
im 19. Achtung vor Mensch und Tier,
im 20. Hilfe. Fast ist alles offen,
zu öffnende Türchen gibt’s nur noch vier.
Hinterm 21. kommt die Freundschaft
und im 22. die Toleranz,
im 23. die innere Ruhe,
im 24. strahlt der Christbaum in seinem Glanz.
Hinter dem Türchen am Heiligen Abend
sind keine Geschenke, nicht Reichtum und Geld.
Hinter diesem Türchen,
da ist die Liebe,
das Größte und Wichtigste auf dieser Welt.
Ich gebe dir diesen Kalender,
diesen Kalender zum ersten Advent,
doch musst du sie alle selbst dir suchen,
die Dinge, die jeder Mensch braucht und kennt.
 
 
Verfasser unbekannt
 
 
 
 
 
 
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In des Winterwaldes Ruh

Tief im Wald ist eine Lichtung,
weiß bedeckt mit frischem Schnee
und, so sagt es diese Dichtung,
dort wohnt eine gute Fee.

Sie erscheint stets an Weihnachten,
Sternchen funkeln ihr im Haar,
in der schönsten ihrer Trachten
ruft sie dann der Tiere Schar.

In der elften Abendstunde
kommen Marder, Dachs und Fuchs,
immer größer wird die Runde:
Hase, Eule, Reh und Luchs.

Aus dem Haus der Fee schlägt`s Zwölfe,
hell erstrahlt ein Weihnachtsbaum,
jetzt beginnt der Chor der Wölfe
und der Tiere Weihnachtstraum.

Über winterliche Fluren
zieht das Christkind in den Tann,
folgt im Schnee der Tiere Spuren
und kommt auf der Lichtung an.

Alle Tiere sind vor Orte,
in des Winterwaldes Ruh
hören sie des Christkinds Worte
und der Weihnachtsbotschaft zu.

So geschieht es jeden Winter,
spät am ersten Weihnachtstag,
weil das Christkind nicht nur Kinder,
sondern auch die Tiere mag.


Alfons Pillach

 

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Der Nikolaus

 

Auf Niklaus freut sich jedes Kind,
holt seine Stiefel ganz geschwind,
putzt, bis sie wieder glänzen fein
und schläft erwartungsvoll dann ein.

Doch habt ihr einmal nachgedacht,
was jenes kleine Kind wohl macht,
das niemals ein Paar Schuh besaß,
das Niklaus ganz und gar vergaß?


I. Kunath, 2010

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In Erinnerung an meinen geliebten Amadeus , der im Juni 2015 sein Köfferchen gepackt hat .

 

 

 

 

 

 

 

 

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Wenn es Winter wird

Der See hat eine Haut bekommen,
so dass man fast drauf gehen kann,
und kommt ein grosser Fisch geschwommen,
so stösst er mit der Nase an.

Und nimmst du einen Kieselstein
und wirfst ihn drauf, so macht es klirr
und titscher - titscher - titscher - dirr...
Heißa, du lustiger Kieselstein!

Er zwitschert wie ein Vögelein
und tut als wie ein Schwälblein fliegen -
doch endlich bleibt mein Kieselstein
ganz weit, ganz weit auf dem See draussen liegen.

Da kommen die Fische haufenweis
und schaun durch das klare Fenster von Eis
und denken, der Stein wär etwas zum Essen;
doch sosehr sie die Nase ans Eis auch pressen,
das Eis ist zu dick, das Eis ist zu alt,
sie machen sich nur die Nasen kalt.

Aber bald, aber bald
werden wir selbst auf eignen Sohlen
hinausgehn können und den Stein wiederholen.

Christian Morgenstern

 

 

 

 

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Winter zieht kalt ein ins Land
Im tiefen Schnee die ersten Spuren
Nur Glühwein wärmt jetzt den Verstand
Talwärts die Ski hinunterfuhren
Eis bildet sich nun auf den Seen
Ruhig mögs Jahr zu Ende gehn.

Heinz Bornemann

 

 

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In Memory .........geliebte Mabel .....

 

 

 

 

 

 

 

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Nikolausabend
 
 
 
Heut stell ich meine Schuhe raus
denn morgen kommt der Nikolaus
sagt Peterle, doch Bruder Fritz
hält das für einen dummen Witz
Du glaubst noch an den Nikolaus?
Den gibts doch gar nicht, sagt auch Klaus.
Ich merkte schon im vor´gen Jahr,
dass Vater unser Nik´laus war.
Der Vater? Peterle denkt, nein
das kannt doch wohl bestimmt nicht sein
Der Vater schlief doch in der Nacht
als Nikolaus uns was gebracht
ich glaub nicht, was die Brüder sagen
doch könnt ich ja die Mutter fragen.
 
Die Mutter weiß natürlich Rat
Ja, Peterle, sagt sie, niemand hat
den Nik´laus noch genau geseh´n
er pflegt ja nachts umher zu geh´n
und braven Kindern was zu bringen
wie aber sollt es ihm gelingen
dass jedes Kind in dieser Welt
das brav ist, sein Geschenk erhält?
Zu viele sind´s, selbst Nikolaus
kommt da mit einer Nacht nicht aus.
Man muss ihm helfen, dass ist klar
kann sein, dass es der Vater war,
der da mal ausgeholfen hat,
weil Nikolaus ihn darum bat.
Stell du nur deine Schuhe raus
und glaube mir, der Nikolaus
denkt morgen ganz bestimmt an dich
genau wie Vater und wie ich
 
 
( Verfasser unbekannt )
 

 

 

 

 

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Wir wünschen Euch einen schönen 2 . Advent.

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Weihnachtszeit

O schöne, herrliche Weihnachtszeit!
Was bringst du Lust und Fröhlichkeit!
Wenn der heilige Christ in jedem Haus
Teilt seine lieben Gaben aus.

Und ist das Häuschen noch so klein,
so kommt der heilige Christ hinein,
und alle sind ihm lieb wie die Seinen,
die Armen und Reichen, die Grossen und Kleinen.

Der heilige Christ an alle denkt,
ein jedes wird von ihm beschenkt.
Drum lasst uns freuen und dankbar sein!
Er denkt auch unser, mein und dein!

 

 


August Heinrich Hoffmann von Fallersleben,

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Lotti ein Jahr später . . .

ist sie nicht ein schönes Ferkelchen.

 

 

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In liebevoller Erinnerung an unsere Hanna , auch sie ist auf die große Reise gegangen ......RIP.

 

 

 

 

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Vom Himmel in die tiefsten Klüfte
ein milder Stern herniederlacht;
vom Tannenwalde steigen Düfte
und hauchen durch die Winterlüfte,
und kerzenhelle wird die Nacht.

Theodor Storm

 

 

 

Wir wünschen Euch allen einen

besinnlichen dritten Advent.

 

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RIP mein Schatz

Die

Weihnachtsmaus

Die Weihnachtsmaus ist sonderbar
(sogar für die Gelehrten)
Denn einmal nur im ganzen Jahr
entdeckt man ihre Fährten.
 
Mit Fallen oder Rattengift
kann man die Maus nicht fangen.
Sie ist, was diesen Punkt betrifft,
noch nie ins Garn gegangen.

Das ganze Jahr macht diese Maus
den Menschen keine Plage.
Doch plötzlich aus dem Loch heraus
kriecht sie am Weihnachtstage.

Zum Beispiel war vom Festgebäck,
das Mutter gut verborgen.
Mit einem Mal das Beste weg
am ersten Weihnachtsmorgen.

Da sagte jeder rundheraus:
Ich hab' es nicht genommen!
Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
die über Nacht gekommen!

Ein andres Mal verschwand sogar
das Marzipan vom Peter;
Was seltsam und erstaunlich war.
Denn niemand fand es später.

Der Christian rief rundheraus:
Ich hab' es nicht genommen!
Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
die über Nacht gekommen!

Ein drittes Mal verschwand vom Baum,
an dem die Kugeln hingen.
Ein Weihnachtsmann aus Eierschaum
nebst andren leck'ren Dingen.

Die Nelly sagte rundheraus:
Ich habe nichts genommen!
Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
die über Nacht gekommen!

Und Ernst und Hans und der Papa,
die riefen: Welche Plage!
Die böse Maus ist wieder da,
und just am Feiertage!

Nur Mutter sprach kein Klagewort.
Sie sagte unumwunden:
Sind erst die Süßigkeiten fort,
ist auch die Maus verschwunden!

Und wirklich wahr: Die Maus blieb weg,
sobald der Baum geleert war,
Sobald das letzte Festgebäck
gegessen und verzehrt war.

Sagt jemand nun, bei ihm zu Haus
bei Fränzchen oder Lieschen - ,
Da gäb' es keine Weihnachtsmaus,
dann zweifle ich ein bisschen!

Doch sag' ich nichts, was jemand kränkt!
Das könnte euch so passen!
Was man von Weihnachtsmäusen denkt,
bleibt jedem überlassen!

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 


James Krüss

 

 

 

 

 

 

 

               

 

 

 

 

 

 

 

 

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Wahnsinn wie doch die Zeit verrinnt , bald ist es wieder soweit ,

der Heilige Abend ist nun wirklich nicht mehr weit...........

 

 

 

 

 

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Der Weihnachtsbaum

Strahlend, wie ein schöner Traum,
steht vor uns der Weihnachtsbaum.
Seht nur, wie sich goldenes Licht
auf der zarten Kugeln bricht.
“Frohe Weihnacht” klingt es leise
und ein Stern geht auf die Reise.
Leuchtet hell vom Himmelszelt -
hinunter auf die ganze Welt.


Unbekannt

 

 

 

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Weihnachtszeit

O schöne, herrliche Weihnachtszeit!
Was bringst du Lust und Fröhlichkeit!
Wenn der heilige Christ in jedem Haus
teilt seine lieben Gaben aus.
 
Und ist das Häuschen noch so klein,
so kommt der heilige Christ hinein,
und alle sind ihm lieb wie die Seinen,
die Armen und Reichen, die Grossen und Kleinen.

Der heilige Christ an alle denkt,
ein jedes wird von ihm beschenkt.
Drum lasst uns freuen und dankbar sein!
Er denkt auch unser, mein und dein!



Heinrich Hoffmann von Fallersleben

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Vorfreude auf

Weihnachten

Ein Kind -
von einem Schiefertafel-Schwämmchen umhüpft -
rennt froh durch mein Gemüt.
 
Bald ist es Weihnacht! -
Wenn der Christbaum blüht,
dann blüht er Flämmchen.
Und Flämmchen heizen.
Und die Wärme stimmt uns mild. -
Es werden Lieder, Düfte fächeln.-

Wer nicht mehr Flämmchen hat,
wem nur noch Fünckchen glimmt,
wird dann doch gütig lächeln.
Wenn wir im Traume eines ewigen Traumes
alle unfeindlich sind -
einmal im Jahr! -
uns alle Kinder fühlen eines Baumes.

Wie es sein soll,
wie's allen einmal war.



Joachim Ringelnatz (1883-1934)

 

 

 

 

 

Advent

 

Es treibt der Wind im Winterwalde
Die Flockenherde wie ein Hirt,

Und manche Tanne ahnt, wie balde
Sie fromm und lichterheilig wird,

Und lauscht hinaus.  Den weißen Wegen
Streckt sie die Zweige hin - bereit,

Und wehrt dem Wind und wächst entgegen
Der einen Nacht der Herrlichkeit.



Rainer Maria Rilke

 

 

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Gestern

Erst gestern war es, denkst du daran?
Es ging der Tag zur Neige.
Ein böser Schneesturm da begann
und brach die dürren Zweige.
Der Sturmwind blies die Sterne weg,
die Lichter, die wir lieben.
Vom Monde gar war nur ein Fleck,
ein gelber Schein geblieben.
Und jetzt? So schau doch nur hinaus:
Die Welt ertrinkt in Wonne.
Ein weißer Teppich liegt jetzt aus.
Es strahlt und lacht die Sonne.
Wohin du siehst: Ganz puderweiß
geschmückt sind alle Felder.
Der Bach rauscht lustig unterm Eis,
nur finster stehn die Wälder.


Alexander Puschkin,

 

 

 

 

 

 

 

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Wir wünschen euch einen schönen und besinnlichen vierten Advent.

In Memory . . . . .geliebte Felicia , auch du hast dein Köfferchen genommen und bist los über den großen bunten Regenbogen.

 

Begehrlichkeiten

Im Winter, wenn es stürmt und schneit
Und's Weihnachtsfest ist nicht mehr weit,
Da kommt weit her aus dunklem Tann
Der liebe, gute Weihnachtsmann.

Knecht Ruprecht wird er auch benannt,

Ist allen Kindern wohlbekannt.
Er kommt mit einem großen Schlitten
Grad aus des tiefen Waldes Mitten.

In seinem Sack sind gute Sachen,
Die braven Kindern Freude machen.
Doch auch die Rute ist zur Hand

Für Kinder, die als bös bekannt.

Das mag wohl früher so gewesen sein;
Heut' gibt's nur brave Kinderlein.
Die sagen schnell ihr Sprüchlein auf,
Knecht Ruprecht macht den Sack dann auf.          

Und Äpfel, Nüsse, Pfefferkuchen
Darf gleich das liebe Kind versuchen.

Knecht Ruprecht aber fährt geschwind
Davon zum nächsten art'gen Kind.
                                   

(Verfasser unbekannt)

                                                                                    

 

 

 

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Ich wünsche mir

                                                                                                 

Ich wünsche mir in diesem Jahr
mal Weihnacht´ wie es früher war.
Kein Hetzen zur Bescherung hin,
kein schenken ohne Herz und Sinn.
Ich wünsch´ mir eine stille Nacht,
frostklirrend und mit weißer Pracht.
Ich wünsche mir ein kleines Stück
Von warmer Menschlichkeit zurück.
Ich wünsche mir in diesem Jahr
´ne Weihnacht, wie als Kind sie war.
Es war einmal, schon lang ist´s her,
da war so wenig so viel mehr.

                                                                                                                               
 Verfasser unbekannt          

                                                        

 

                                                                                                                                    

                                                                                                                                                                                                                                       
 

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Morgen Leute wird`s was geben , ja ist denn schon wieder Weihnachten?

Ja  ja , so schnell ist jetzt das Jahr vorbei...................

 

 

 

 

 

 

 

Vier Engel
Vier Engel die aus Porzellan
sie seh’n vom Weihnachtstisch mich an.
Und wenn die Kerzen abends brennen
kann man sie fast “lebendig” nennen.
Ich hab’ mir darum oft gedacht,
dass jedes Mal zur heil’gen Nacht
sie aus der Starre sich erheben
und wie wir Menschen wirklich leben.
Drum hatt’ ich einen Plan ersonnen
und mit der Tat auch bald begonnen…
Das letzte Weihnachtsfest war nett
ich ging danach sehr früh zu Bett.
Die Lichter waren alle aus.
Die Stille war zu Gast im Haus.
Ganz leise aus dem Bett ich kroch
und lugte dann durchs Schlüsselloch.
Es wollt’ mir fast die Sinne rauben!
Ich konnt’ zunächst es gar nicht glauben.
Die Englein tanzten auf dem Tisch
so quicklebendig, munter, frisch.
Dann sangen sie so schön und leise
so manche weihnachtliche Weise.
Kein Mensch kann jemals schöner singen.
Es war mir als ob Glöcklein klingen.
Ganz leise zog ich mich zurück.
Was war das für ein Weihnachtsglück!
Mein schönster Traum wurd’ endlich wahr.
Dies’ Weihnachten war wunderbar…


( Verfasser leider unbekannt )

 

 

 

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Happy - Zoe wünscht euch ein frohes Fest

 

 

 

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Was ist Weihnachten?

Kurz vor dem Heiligen Abend saßen die Tiere des Waldes beisammen und diskutierten über Weihnachten. In der gemütlichen Runde kam plötzlich Streit darüber auf, was wohl die Hauptsache an Weihnachten sei.

“Logisch, der Gänsebraten”, rief der Fuchs, “was wäre Weihnachten ohne Gänsebraten!”.
“Schnee”, sagte das Reh, “ganz viel Schnee!” Und es schwärmte verzückt: “Wunderschöne weiße Weihnachten!”
“Ich möchte ein schönes Weihnachtslied singen, damit es schön besinnlich ist”, zwitscherte die Amsel. “Ohne klangvolle Musik ist es für mich kein festliches Weihnachten.”
Auch die anderen kamen zu Wort und äußerten, was für sie wichtig sei.

Einen Tannenbaum, Kerzenschein, eine schummrig und gemütliche Stimmung sei das Wichtigste. Widerum gab es Tiere, denen es auf etwas ganz anderes ankam. So krächzte die Elster auf einmal: “Und Schmuck. Einen Ring, eine Brosche oder eine Kette, das ist für mich das Allerschönste an Weihnachten.”
Anderen wiederum kam es mehr darauf an, was sie an Weihnachten erhalten. Auf die Geschenke kommt es ihnen an. Je mehr sie bekommen, desto schöner sei Weihnachten.

Doch kommt es tatsächlich darauf an, was oder wieviel wir erhalten? Oder bedeutet Weihnachten doch etwas anderes? Gibt es vielleicht doch einen viel tieferen Sinn, den man nur leider mit der Zeit mehr und mehr vergisst?

Da meldet sich plötzlich die Schnee-Eule zu Wort. Alle horchen ...

“Tiere, für jeden mag Weihnachten mit bestimmten, materiellen Dingen zu tun haben, für jeden mag dies etwas anderes sein, doch der tiefere Sinn vom heiligen Abend ist die Geburt des Jesuskind.

Es geht um ihn und nicht um euch!
Es geht um Jesus - und somit geht es um uns Menschen und wie wir uns Gott nähern können. Es geht um unsere Zukunft. Und darauf wollen wir uns gemeinsam freuen. Das ist Weihnachten!”

“Übrigens”, fragte der Esel: “Wissen das die Menschen eigentlich?”

Johann Wolfgang Goethe

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